Die Objekte fliegen auf zufällig ausgewählte Matrixpunkte zu. Mit den Pfeiltasten können Sie ihren Kurs verändern. Trifft ein Objekt einen Matrixpunkt, nimmt dieser die Farbe des Objekts an. Eine bereits vorhandene Farbe wird dabei überschrieben. Verfehlt das Objekt die Matrix, verschwindet es ohne Wirkung.
Das Spiel endet, sobald alle 200 Matrixpunkte mindestens einmal belegt wurden. Sie spielen mit P5. Ihr Ziel ist es, P5 genau in diesem Moment auf Platz 1 zu bringen.
Beim Füllen des letzten freien Matrixpunktes wird die Zeit gestoppt. Nur wenn P5 dann auf Platz 1 steht, kommt die Zeit in den Highscore. Je kürzer die Zeit, desto besser. Steht P5 beim Spielende beispielsweise auf Platz 2, ist das Spiel verloren.
Mit dem Geschwindigkeitsregler können Sie das Spiel beschleunigen. Dadurch lassen sich die freien Matrixpunkte schneller füllen, gleichzeitig wird es aber schwieriger, die gewünschten Punkte zu treffen. Sie können die Geschwindigkeit jederzeit wieder reduzieren. Entscheidend ist deshalb nicht nur, Platz 1 zu erreichen, sondern im richtigen Moment auf Platz 1 zu stehen.
Jede waagerechte Reihe wird einzeln ausgewertet. Dazu wird gezählt, wie viele Felder dieser Reihe Grün, Rot oder Weiß sind.
Ein Beispiel: Eine vollständig belegte Reihe enthält 6 grüne, 3 rote und 1 weißes Feld. Die Verteilung dieser Reihe ist damit 60 % Grün, 30 % Rot und 10 % Weiß.
Eine Person mit einem grünen Feld erhält in dieser Reihe 60 Punkte. Mit einem roten Feld erhält sie 30 Punkte und mit einem weißen Feld 10 Punkte.
So werden alle Reihen ausgewertet. Aus den Ergebnissen einer Person wird ihr Durchschnitt berechnet. Anschließend werden P1 bis P10 nach diesem Durchschnitt eingeordnet. Der höchste Wert erhält Platz 1.
Es kommt also nicht darauf an, möglichst viele grüne, rote oder weiße Felder zu besitzen. Entscheidend ist, wie häufig die eigene Farbe auch von den anderen Personen in derselben Reihe gewählt wurde.
Das Spiel reduziert das Prinzip von demokratie.services bewusst auf drei Farben. Grün steht dabei für Zustimmung, Rot für Ablehnung und Weiß für Enthaltung zu einem Ziel. Die 20 waagerechten Reihen entsprechen 20 unterschiedlichen Zielen, P1 bis P10 den Mitgliedern einer Gruppe.
Bei demokratie.services würden die Gruppenmitglieder diese Ziele selbst bewerten. Da Sie dieses Spiel allein spielen, übernehmen die anfliegenden Objekte die Bewertungen der anderen Gruppenmitglieder. Sie selbst spielen P5 und können durch Ihre Steuerung beeinflussen, welche Bewertungen in der Matrix entstehen.
Mit jedem Treffer entsteht so nach und nach ein vollständiges Bild der Gruppe: Wer stimmt welchem Ziel zu, wer lehnt es ab und wer enthält sich? Aus allen Bewertungen lässt sich erkennen, wie die Gruppe insgesamt zu den einzelnen Zielen steht.
Gleichzeitig kann für jedes einzelne Gruppenmitglied festgestellt werden, wie häufig seine eigenen Bewertungen mit denen der übrigen Gruppe übereinstimmen. Genau das sehen Sie unten im Spiel: Die Werte und Plätze von P1 bis P10 verändern sich laufend, obwohl keine dieser Personen gewählt wurde.
Das ist der entscheidende Zusammenhang mit demokratie.services. Dort werden nicht zuerst Personen gewählt und anschließend deren politische Vorstellungen betrachtet. Ausgangspunkt sind die eingestellten Gruppenziele und deren Bewertung durch die Gruppenmitglieder. Daraus kann für jede Person automatisch ermittelt werden, wie weit ihre eigenen Bewertungen mit denen der Gruppe übereinstimmen – ohne Personenwahl.
Im Spiel versuchen Sie, P5 durch geschickte Steuerung auf Platz 1 zu bringen. Bei demokratie.services gibt es diese Einflussnahme natürlich nicht: Dort entstehen die Ergebnisse aus den tatsächlich abgegebenen Bewertungen der Gruppenmitglieder. Das Spiel macht lediglich sichtbar, wie sich aus vielen einzelnen Bewertungen ein Gesamtbild ergibt und daraus erkennbar wird, welche Person besonders weitgehend mit der Gruppe übereinstimmt.
Die Berechnung im Spiel wurde dafür stark vereinfacht. demokratie.services verwendet ein umfangreicheres Verfahren für reale Bewertungen. Das Spiel soll dieses Verfahren nicht nachbilden, sondern dessen Grundgedanken unmittelbar erfahrbar machen: Erst werden die Ziele bewertet – daraus ergibt sich, wer die Gruppe am besten vertritt.
Wie demokratie.services tatsächlich funktioniert
Dieses Spiel darf von Webmastern kostenlos auf der eigenen Website eingesetzt und unverändert weitergegeben werden. Es soll ohne besondere Einrichtung als eigenständiges Spiel auf einem PHP-fähigen Webserver verwendet werden können.
Alle Rechte vorbehalten. Das Spiel darf genutzt und unverändert weitergegeben, jedoch nicht verändert, bearbeitet oder als eigenes Werk ausgegeben werden. Hinweise auf Urheber, demokratie.services, Spielregeln und Impressum müssen vollständig erhalten bleiben.
Programmidee und Entwicklung
Klaus HogewitzThe objects fly toward randomly selected points in the matrix. You can change their course with the arrow keys. If an object hits a matrix point, that point takes on the object's color. Any existing color is overwritten. If the object misses the matrix, it disappears without any effect.
The game ends as soon as all 200 matrix points have been occupied at least once. You play as P5. Your goal is to have P5 in first place at exactly that moment.
When the last empty matrix point is filled, the timer stops. Your time is entered in the high score only if P5 is in first place at that moment. The shorter the time, the better. If P5 is only in second place when the game ends, for example, the game is lost.
You can speed up the game with the speed control. This lets you fill the remaining matrix points more quickly, but it also makes it harder to hit the points you want. You can reduce the speed again at any time. The challenge is therefore not only to reach first place, but to be in first place at exactly the right moment.
Each horizontal row is evaluated separately. The game counts how many points in that row are green, red or white.
For example, a completely filled row contains 6 green, 3 red and 1 white point. The distribution in that row is therefore 60% green, 30% red and 10% white.
A person whose point in that row is green receives 60 points for the row. A red point receives 30 points and a white point receives 10 points.
This is done for all rows. Each person's average is then calculated from their row results. P1 to P10 are ranked according to this average. The highest value receives first place.
So the aim is not simply to collect as many green, red or white points as possible. What matters is how often your own color is also chosen by the other people in the same row.
The game deliberately reduces the principle behind demokratie.services to three colors. Green represents agreement with a goal, red represents rejection and white represents abstention. The 20 horizontal rows represent 20 different goals, while P1 to P10 represent the members of a group.
In demokratie.services, the group members would evaluate these goals themselves. Because you play this game alone, the incoming objects take the place of the other group members' evaluations. You play as P5 and can influence the evaluations that appear in the matrix by steering the objects.
With every hit, a more complete picture of the group gradually emerges: Who agrees with which goal, who rejects it and who abstains? Taken together, the evaluations show how the group as a whole views the individual goals.
At the same time, it is possible to determine for each individual group member how often their own evaluations agree with those of the rest of the group. This is what you see at the bottom of the game: the values and rankings of P1 to P10 keep changing even though none of these people has been elected.
This is the key connection with demokratie.services. People are not selected first and their political views examined afterwards. The starting point is the group goals that have been entered and the group members' evaluations of those goals. From these evaluations, the system can automatically determine how closely each person's own evaluations correspond to those of the group – without electing a person first.
In the game, you deliberately try to move P5 into first place through skillful steering. This kind of influence does not exist in demokratie.services: there, the results are produced by the evaluations actually submitted by the group members. The game simply makes it visible how many individual evaluations can form an overall picture and how this can show which person most closely matches the group.
The calculation used in the game has deliberately been simplified. demokratie.services uses a more extensive procedure for real evaluations. The game is therefore not intended to reproduce the actual calculation used by demokratie.services. Its purpose is to make the underlying idea directly understandable through play: first the goals are evaluated – from this, it becomes apparent who best represents the group.
How demokratie.services actually works
Webmasters may use this game free of charge on their own websites and may redistribute it unchanged. It is designed to run as a self-contained game on a PHP-enabled web server without any special installation.
All rights reserved. The game may be used and redistributed unchanged, but it may not be modified, edited or presented as someone else's work. References to the author, demokratie.services, the game rules and the legal notice must remain complete and unchanged.
Game concept and development
Klaus Hogewitz